Eichenprozessionsspinner: Informationen für die Bevölkerung
Waldschutz Schweiz weist auf eine erhöhte Zahl von Meldungen zum Eichenprozessionsspinner hin. Die Raupen können bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden verursachen. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen lässt sich das Risiko minimieren.
Waldschutz Schweiz verzeichnet in diesem Jahr schweizweit deutlich mehr Meldungen zum Eichenprozessionsspinner als in den Vorjahren. Die Raupen dieses Schmetterlings können Eichen stark schädigen. Gleichzeitig stellen ihre feinen Brennhaare ein Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere dar.
Die Brennhaare können Hautreizungen, Augenbeschwerden sowie Beschwerden der Atemwege auslösen. Auch alte Gespinstnester bleiben über längere Zeit gesundheitsschädlich und sollten deshalb nicht berührt werden. Besonders Hunde können beim Schnüffeln oder Kontakt mit Raupen und Nestern betroffen sein. Bei Verdacht sollten Maul, Augen und Fell vorsichtig mit viel Wasser ausgespült beziehungsweise abgespült – jedoch nicht gerieben – und bei Symptomen umgehend eine Tierarztpraxis aufgesucht werden.
Die Gemeinde empfiehlt, auf Waldwegen aufmerksam zu bleiben und Raupen oder Gespinstnester nicht zu berühren. Wer einen möglichen Befall entdeckt, meldet diesen im Wald dem zuständigen Forstdienst, im Siedlungsgebiet den zuständigen Gemeindediensten.
Weiterführende Informationen zur Erkennung des Eichenprozessionsspinners sowie zu den empfohlenen Schutzmassnahmen finden Sie in der aktuellen Publikation von Waldschutz Schweiz.
Die Publikation «Eichenprozessionsspinner auf Vormarsch» mit Informationen zur Erkennung, den Gesundheitsrisiken und den empfohlenen Massnahmen steht auf der Website von Waldschutz Schweiz zum Download bereit.